Brillentypen

Eine Brille ist heutzutage mehr als nur eine Sehhilfe, sie soll auch modisches Accessoire sein, die den eigenen Charakter widerspiegelt. Die große Auswahl an verschiedenen Brillenmodellen stellt zwar sicher, dass für jeden etwas dabei sein sollte, macht die Entscheidung aber nicht gerade leicht. Man sollte sich beim Aussuchen seiner Brille aber auf jeden Fall Zeit nehmen, man trägt sie schließlich eine ganze Weile. 

Ein wichtiger Aspekt der Brille ist der Brillenrahmen. Er gibt schließlich der Brille die Form und damit einen großen Teil seiner optischen Erscheinung. Grob kann man drei verschiedene Rahmentypen unterscheiden.

 Bei der Vollrandbrille wird das Brillenglas vollständig umrahmt. Sie ist ist der Klassiker unter den Brillen, es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, von elegant bis schlicht, von leger bis extravagant. Sie ist durch die volle Umrandung der beste Schutz für die Gläser. Gleichzeitig ist sie aber auch die auffälligste Brille, mit der man dem Gesicht einen völlig neuen Ausdruck verleiht.

 Genau das Gegenteil zur Vollrandbrille ist natürlich die randlose Brille, bei der die Bügel direkt am Brillenglas festgemacht werden und so auf einen Rahmen komplett verzichtet wird. Sie ist sehr dezent und unauffällig, auf den ersten Blick fällt diese Brille oft gar nicht auf. Außerdem sind randlose Brillen weniger der Mode unterworfen, da dieser Aspekt meist eher das Gestell betrifft. Allerdings sind diese Brillen auch sehr empfindlich, da der schützende Rahmen fehlt.

 Ein Kompromiss sind die Halbrandbrillen, bei denen der Rahmen nur teilweise das Glas tragen. Sie sind zurückhaltender als die Vollrandbrillen, aber gleichzeitig nicht so empfindlich wie die randlosen Brillen.

 Die aus medizinischer Sicht natürlich weitaus wichtigere Aspekt nach der Art der Brillengläser hat modisch heutzutage zwar kaum noch Einfluss, sollte aber auf jeden Fall mindestens genauso wichtig genommen werden.

 Am weitesten verbreitet dürften wohl die Einstärkenbrillen sein. Sie korrigieren Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmunen. Sie ermöglichen scharfes Sehen in der Nähe, in der Ferne oder in speziellen Zwischenentfernungen. Waren früher Gewicht und Dicke der Gläser eine Frage, sind inzwischen durch neue Materialien auch für stärkere Brillen flache und schlanke Gläser möglich.

 Ab einem bestimmten Alter, meist ab ca. 40 – 45 Jahren, kommt es durch den natürlichen Alterungsprozess der Augenlinsen zur Alterssichtigkeit. Diese kann man mit Gleitsichtgläsern korrigieren, die wieder scharfes Sehen in allen Entfernungen ermöglichen. Allerdings gibt es eine Angewöhnungsphase, die unterschiedlich lang aber meist nicht mehr als ein paar Tage andauern kann.

 Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele Spezialbrillen wie Arbeitsplatz-, Autofahrer- oder Sportbrillen, die genau auf ihre Aufgaben abgestimmt und eingestellt werden.

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